Oxford, Carnegie Mellon und MIT haben in diesem April eine Studie veröffentlicht, die mich nicht losgelassen hat.
1.222 Teilnehmer, drei unabhängige Experimente. Kein Meinungsbeitrag. Beweis.
Das Ergebnis:
KI verbessert die Leistung in dem Moment, in dem man sie nutzt. Aber bereits nach 10 bis 15 Minuten Nutzung sind Menschen ohne KI messbar schlechter als vorher. Und sie geben schneller auf.
Was mich noch mehr beschäftigt, ist dieser Befund innerhalb der Studie.
Die Forscher haben aufgeschlüsselt, wie die Teilnehmer die KI genutzt haben:
- Wer sich direkte Antworten geholt hat, schnitt danach am schlechtesten ab.
- Wer KI nur als Hinweis genutzt hat, blieb auf seinem Ausgangsniveau.
- Wer KI gar nicht genutzt hat, schnitt am besten ab.
Es geht also nicht darum, ob man KI nutzt. Es geht darum, wie.
Die Forscher nennen das den "Boiling Frog"-Effekt.
Jeder einzelne Klick auf "Antwort holen" fühlt sich harmlos an.
Über Zeit verschiebt sich, wie wir Arbeit wahrnehmen.
Eigene Leistung fühlt sich irgendwann unverhältnismäßig schwer an.
Ich nutze KI-Tools seit der Veröffentlichung von ChatGPT.
Täglich.
Und genau deshalb hat mich diese Studie getroffen.
Nicht weil sie KI verteufelt, sondern weil sie zeigt, wo die Grenze liegt.
Wenn sich genug von euch melden, mache ich einen eigenen Termin daraus.
Kompakt, 20 bis 30 Minuten, bezogen auf unsere Situation als Selbstständige und Unternehmer.
Schreib mir einfach eine E-Mail mit dem Betreff: Macht KI dumm?
👉 bxm@benning-crossmedia.de
Sobald sich mindestens 10 Personen gemeldet haben, legen wir gemeinsam einen Termin fest.
Eine Frage zum Schluss: Nutzt ihr KI schon im Betrieb, und habt ihr das Gefühl, bestimmte Dinge seitdem seltener selbst zu Ende zu denken?